Vorderfront des Schlosses
Landschaftspark

Vorderfront des Schlosses Nennhausen

Schloss Nennhausen und Effie Briest

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Der Schlosspark
Landschaftsgarten

Schloss Nennhausen und Effie Briest

SchlossNennhausen

Guenter de Bruyn
Landschaftsgarten

Guenter de Bruyn in Nennhausen

Guenter de Bruyn in Nennhausen

Schloss Nennhausen
Schloss Nennhausen und Effie Briest

Schloss Nennhausen und Effie Briest

Schloss Nennhausen und Effie Briest

Schloss Nennhausen
Schloss Nennhausen und Effie Briest

Schloss Nennhausen und Effie Briest

Schloss Nennhausen und Effie Briest

Literaten, Effie Briest und
Schloss Nennhausen

Die Anreise führt durch eine Gegend, die so aussiet, wie man sich das Havelland vorstellt, nämlich durch das Havelland: Üppig große Felder, Wälder, alles fernab von Berlin — auch so, dass wahrscheinlich wenig Ausflügler aus Berlin ihren Weg hierhin finden — Havelland eben. Das Schloss umranken zahlreiche Legenden, eine lautet, es habe Theodor Fontane zu seinem gleichnamigen Roman veranlasst. Möglich wär's, denn es findet sich tatsächlich ein Grab, das an Briest erinnert: Das Grab von Hans-Christoph-Ludwig von Briest, dessen Vorfahre, der kurfürstlich Brandenburgische Landrat Jakob Friedrich von Briest, das Rittergut für seine Verdienste um die Befreiung Rathenows als Lehen erhielt. Jedoch schien es den von Briests finanziell nicht bekommen zu sein. Anfang des 19. Jahrhunderts lebte der Dichter Friedrich de la Motte Fouqué, der mit Caroline Philippine von Briest verheiratet war dort. Oaps, der Satz klingt missverständlich: Sie hatte die Hosen an, er war in finanziellen Dingen ein Versager, er schrieb, aber auch dort war es wie mit seinen finanziellen Verhältnisse: unteres Mittelmaß, z.B. Erzählungen oder den Ritterroman Undine, alles etwas rückwärtsgewandt verglichen mit dem, was seine literarischen Gäste produrierten. Jedoch verkehrten hier zahlreiche Dichter von Rang: ETA Hoffmann, Heinrich von Kleist, Adelbert von Chamisso, August Wilhelm Schlegel, Karl August Varnhagen von Ense und im letzten Jahrhundert auch Guenter de Bruyn. Die jetzigen Schlossherren haben in dem kleinen Landschaftspark durch die Präsentation dieser Persönlichkeiten auf tönernen Medaillons dem Rechnung getragen.